Foto: GEPA
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Vor fantastischer Kulisse führte Johannes Hösflot Kläbo einen norwegischen Vierfachsieg vor Martin Löwström Nyenget, Harald Östberg Amundsen und Jan Thomas Jenssen an. Für Kläbo war es die elfte Goldmedaille bei Weltmeisterschaften / Foto: APA/AFP/NTB/Lise Aserud
Das ÖSV-Quartett holte im WM-Teambewerb auf der Normalschanze wie schon 2019 und 2023 die Silbermedaille. Lisa Eder, Julia Mühlbacher, Jacqueline Seifriedsberger und Eva Pinkelnig mussten sich nur Norwegen geschlagen geben / Foto: APA/AFP/Jonathan Nackstrand
„Ich stehe immer noch unter Schock wegen dem, was hier passiert“, so Riiber mit Blick auf die Kulisse. „Es war eine der schönsten Erfahrungen für mich – bei dieser Stimmung, mit diesen Emotionen, als ich als Erster über die Ziellinie gelaufen bin.“ / Foto: APA/AFP/Jonathan Nackstrand
Es wollte nicht sein. Schon wieder nicht. Wie schon bei Olympia 2018 (4.) oder der WM 2021 (4.) – 800 Meter vor dem Ziel lag Teresa Stadlober diesmal über 10 km klassisch auf Medaillenkurs, am Ende fehlten der Steirerin als Vierte 2,9 Sekunden / Foto: APA/Georg Hochmuth
Slowenien und Norwegen waren zu stark, also ging es für das ÖSV-Mixed-Team um Bronze, das Österreich mit Eva Pinkelnig, Stefan Kraft, Jacqueline Seifriedsberger und Jan Hörl nach hartem Kampf gegen Deutschland in einem spannenden Finish auch gewann / Foto: APA/Georg Hochmuth
„Vor eineinhalb Wochen war noch nicht einmal sicher, ob es Sinn macht, zur WM zu fliegen“, sagte Lisa Hirner (Nr. 2) nach dem Lauf zu historischem Einzel-Bronze. Zuvor hatte der Schützling des Stubaier Cheftrainers Willi Denifl schon Bronze im Team gewonnen / Foto: APA/AFP/Jonathan Nackstrand
„Da wäre viel möglich gewesen“, enttäuscht analysierte Benjamin Moser den Verlauf seines Sprint-Viertelfinales, das mit einem Sturz geendet hatte. Der Tritt eines Konkurrenten auf den Ski beendete Mosers Final-Traum / Foto: APA/Georg Hochmuth
„Diese Bronzemedaille glänzt wie Gold“, adelte Cheftrainer Andi Widhölzl seinen Schützling Jan Hörl, der in der Regenschlacht und Windlotterie auf der Normalschanze Nervenstärke bewies und auch den merkwürdigen Jury-Entscheidungen trotzte / Foto: APA/Georg Hochmuth
Die Gegensätze hätten nicht größer sein können zwischen den beiden von der FIS präsentierten Highlights des Winters – also den Weltmeisterschaften Alpin und Nordisch. Und zwar in (fast) allen Bereichen wie Wetter, Zuschauer*innen, Medaillenbilanz der Österreicher*innen und letztlich durch den von Norwegens Skispringern ausgelösten Anzugskandal.
Während Petrus den alpinen Titelkämpfen in Saalbach gnädig gestimmt war, und damit auch den nicht ganz 200.000 Fans, kannte der Wettergott mit den Norskern in Trondheim kein Erbarmen, aber das permanente Schlechtwetter vermochte die Leidenschaft der nordischen Fans nicht zu beeinträchtigen: rund 400.000 wurden gezählt. Verständlich, denn alle wollten die Gold-Festspiele ihres Superstars Johannes Hösflot Kläbo hautnah miterleben. Sie wurden nicht enttäuscht. Sechs Rennen, sechsmal Weltmeister. Hatten die ÖSV-Stars in Salzburg zweimal Gold geholt, mussten die vorher so erfolgsverwöhnten Skispringer (Bild 2: das Springer-Silber-Quartett Ortner, Hörl, Tschofenig, Kraft) und auch Kombinierer wie Johannes Lamparter (Bild 1, links) ohne Titel die Heimreise antreten. Viermal Silber und viermal Bronze war die magere Ausbeute auf Schanze und Loipe, allein vier Medaillen holte Jan Hörl (2 mal 2).



