3 Spiele, 3 Punkte


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Die Ski-WM von Saalbach startete in ihre finale Woche, parallel dazu eröffneten die Fußball-Bundesligastadien ihre Pforten. Mit dem Kampf um Bonuspunkte und die besten Ausgangspositionen für die entscheidende Phase. Die stark ersatzgeschwächte WSG Tirol konnte sich beim 0:0 gegen Hartberg nicht für eine sehr engagierte Anfangsphase belohnen. Der Auftakt zeugte aber von einer guten Struktur und viel Zusammenhalt. Zumindest einen der verlorenen zwei Zähler holten sich die Tiroler dann etwas überraschend von den Roten Bullen in Salzburg zurück. Die WSG startete überfallsartig, führte nach zwei Minuten mit 1:0. Es schien so einfach – Balleroberung von Mo Diarra, Steilpass von Bror Blume und ein unnachahmlicher Abschluss von Quincy Butler, bei dem sich Salzburg-Keeper Alex Schlager in seinem 200. Bundesliga-Einsatz vergeblich streckte. Und die Gäste hatten durch Müller und Blume sogar Möglichkeiten auf weitere Treffer. Doch plötzlich „stach“ der Joker: Moussa Yeo traf nach starker Vorarbeit von Neuzugang Vertessen zum 1:1-Ausgleich (53.). Dabei blieb es dann auch, die WSG nahm den Bonuspunkt gerne mit nach Hause.

Dann kam der WAC ins Tivoli. Und lieferte den Gastgebern einen selten erlebten Krimi mit einem 3:3-Remis. Zweimal waren die Gastgeber in Rückstand geraten, ehe die große Zeit von Lukas Hinterseer mit einem Doppelpack und der erstmaligen WSG-Führung für Begeisterung auf den Rängen sorgte. Würde die Führung ausreichen? Nein, Ausgleich in der 97. Minute, ausgerechnet durch einen vom Tiroler Alessandro Schöpf verwandelten Elfmeter. WSG gegen WAC – das war großes Kino im Tivoli.