Foto: IMAGO/kristen-images.com/Michael Kristen
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Auf die Rodler*innen als Medaillen-Lieferant*innen ist Verlass – Doppelgold zum Auftakt der Weltmeisterschaften im Kunstbahnrodeln auf der Olympiabahn in Whistler durch Selina Egle/Lara Kipp im Damendoppel sowie Egle/Kipp mit Thomas Steu/Wolfgang Kindl im Mixed-Doppelsitzer, dazwischen dann noch Bronze im Mixed-Einsitzer für Madeleine Egle und David Gleirscher, ehe mit Silber in der Staffel/Teambewerb (M. Egle, Nico Gleirscher, Steu/Kindl bzw. Egle/Kipp) sowie Bronze im Herren-Einsitzer (Nico Gleirscher) ein glänzender Abschluss gelungen war.
„Megahappy“ – das war wohl das meistgesprochene Wort im rot-weiß-roten Rodel-Lager. Und man konnte es den heimischen Stars des Eiskanals nachempfinden: Mit insgesamt fünf Medaillen verabschiedete man sich sehr glücklich aus Kanada. Und das, obwohl alle nicht ihre besten Läufe absolvieren konnten. Mit den Medaillen vier und fünf durfte ÖRV-Cheftrainer Christian Eigentler trotzdem zufrieden bilanzieren: „Wir haben gewusst, dass es sehr eng wird und einfach alles passen muss, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden. Unterm Strich reisen wir mit zwei Goldenen und insgesamt fünf Medaillen weiter.“
Auch bei Nico Gleirscher hielt sich der Ärger nach dem verlorengegangenen zweiten Halbzeit-Platz in Grenzen: „Auf dieser Bahn wird jeder noch so kleine Fehler brutal bestraft.“ Der Sprint-Weltmeister des Jahres 2021 war mit Bronze natürlich „megahappy“.
Nicht weniger glücklich seine Landsfrau Selina Egle, die mit zweimal Gold sowie Silber zu den erfolgreichsten Rodlerinnen zählte: „Drei Medaillen, davon zwei in Gold – das kann sich sehen lassen.“



