Foto: kristen-images.com/Michael Kristen
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Foto: EXPA/Johann Groder
Wie schmal im Sport der Grat zwischen Triumph und Tragik ist, wurde den Sportfans einmal mehr im Rahmen des Rodel-Weltcups in Altenberg vor Augen geführt.
Denn die Freude im rot-weiß-roten Lager hielt sich trotz des dritten Saisonsieges von Madeleine Egle im Einzel und dem Triumph von Lara Kipp/Selina Egle, die auf der schweren Bahn ihren vierten Erfolg hintereinander feiern durften, in Grenzen. Ausschlaggebend dafür war der schwere Sturz des Tirolers Wolfi Kindl.
Just in jenem Eiskanal, dem Rodel-Teamkollege Jonas Müller aus Sicherheitsbedenken ferngeblieben war, fabrizierte Kindl im Einsitzer-Rennen vor der Zielkurve einen Horrorsturz. Und gestand nach der schockierenden „Videoanalyse“, dass in Altenberg „sicher ein paar Schutzengel“ auf ihn aufgepasst hätten.
Der 36-jährige Natterer klagte zwar über Schmerzen im Knie- und Nackenbereich, angesichts der Schwere des Sturzes sei er aber „halbwegs glimpflich“ davongekommen. Obwohl dem ehrgeizigen Rodel-Routinier davon abgeraten worden war, startete er nach dem Sturz und einem medizinischen Check im Doppelsitzer-Rennen und belegte Platz vier hinter den Landsleuten Yannick Müller/Armin Frauscher.



