Die Schweizer Skifans im Feiermarathon – ausschlaggebend dafür natürlich das Gastspiel der Skiherren bei den Klassikern in Adelboden und Wengen. Im Mittelpunkt der Festlichkeiten wie so oft in letzter Zeit: Marco Odermatt und Loïc Meillard, die im RTL am Kuonisbergli für den bereits vierten Doppelsieg der Schweizer Herren in diesem Winter verantwortlich zeichneten. Überragend dabei einmal mehr Odermatt mit seinem vierten Sieg in Serie in Adelboden. Da blieb – abgesehen vom Italiener Luca De Aliprandini – dem Rest der Skiwelt, auch den Österreichern, nur die Zuschauerrolle. Marco Schwarz wurde als bester Neunter.
24 Stunden später feierte der Franzose Clement Noel vor Lucas Pineiro Braathen und Henrik Kristoffersen seinen Premierensieg, nicht zuletzt weil Halbzeit-Leader Manuel Feller, der hier im Vorjahr triumphiert hatte, im Zielhang des zweiten Durchgangs ausgeschieden war. Bester aus dem ÖSV-Team war der Ötztaler Fabio Gstrein als Fünfter, Michael Matt punktete als Neunter ebenfalls in den Top Ten.
Damit reduzierten sich die Hoffnungen auf Wengen und wurden auch mit einem zweiten Rang von Vincent Kriechmayr im Super-G hinter dem Schweizer Franjo von Allmen bestätigt, in der Abfahrt indes kam das bittere Erwachen. Kriechmayr war schwer gestürzt, hatte sich dabei verletzt, Otmar Striedinger auf Rang 17 vermochte das Debakel nicht zu verhindern, derweil die Eidgenossen angeführt von Odermatt vor von Allmen den fünften Doppelsieg zum Volksfest zelebrierten.
Im abschließenden Slalom wiederum stürmten gleich drei Norweger das Podium. Beim Sieg von Atle Lie McGrath vor seinen Landsmännern Timon Haugan und Henrik Kristoffersen waren Marco Schwarz (7.) und Manuel Feller (8.) chancenlos. Für den 24-jährigen McGrath war es der dritte Weltcupsieg.






