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Endspiele kommen näher Punkt fehlte zum Glück Südtiroler lochten ein
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Die erfolgreichen Südtiroler / Foto: Dolomitengolf

Die erfolgreichen Südtiroler
Foto: Dolomitengolf

Südtiroler lochten ein

Selbst wenn Freundschaft auf dem Banner steht – spätestens in dem Moment, in dem der Ehrgeiz ins Spiel kommt, ist klar: Jeder Sportler will ein Sieger sein. Da machte auch die dritte Auflage des Tirol Cups der Golfer keine Ausnahme. Zwei Teams standen sich auf dem Golfplatz in Lavant gegenüber – Nord-/Osttirol gegen Südtirol, so lautete das bereits traditionelle Duell um den begehrten Swarovski-Wanderpokal.

 

Und keiner der Beteiligten ließ Zweifel am hohen Stellenwert des Turniers aufkommen. „Jeder Spieler will dabei sein. Die besten der Rangliste dürfen mit, die Qualifikation beginnt teils schon im Februar“, erzählte Lorenz Gluderer vom Südtiroler Team. Er spielte den Ball Heinz Menardi, Präsident des Tiroler Verbandes, zu, der ihn gekonnt abfing: „Hier geht es richtig zur Sache.“

 

Die ersten Partien waren spannungsgeladen – nach dem ersten Tag verabschiedeten sich die Gäste aus Südtirol mit knappem Vorsprung in ihr Quartier. Während die Nordtiroler am Tag zwei erst spät ihre Form fanden, zeigten sich die Südtiroler in Top-Verfassung und spielten eine Glanzpartie nach der anderen. So war recht früh deutlich: Der Wanderpokal wandert nicht, sondern bleibt in den Händen von Titelverteidiger Südtirol.

 

Die Nord- und Osttiroler, die mit den Top-Spielern Anton Fuchs und Philipp Oberhauser angetreten waren, flüchteten sich nicht in Ausreden. Menardi: „Auch wenn die Partien knapp verliefen: Südtirol war eindeutig besser.“ Und die Chance auf eine Revanche? Wird zwei Jahre auf sich warten lassen.

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