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Christopher kam, schaute und – traf zweimal / Foto: Parigger

Christopher kam, schaute und – traf zweimal / Foto: Parigger

Punkte dank Kapfenberg

Man hatte ihn förmlich gehört im Tivoli, den großen Stein, der den Wacker-Profis vom Herz gefallen war. 3:1 gegen Kapfenberg – der leidige, schon extrem nervige Heimkomplex war endlich beendet. „Das war wichtig und vor allem mehr als verdient“, atmete Wacker-Verteidiger Georg Harding nach dem Schlusspfiff vor der Saison-Minuskulisse von nur noch 4.800 Fans richtig durch und machte auch gleich Mut für die Zukunft: „Wenn wir so weitermachen und vor allem mit der Einstellung wie gegen Kapfenberg, dann werden wir noch viel punkten.“

 

Acht Spiele lang war kein voller Erfolg mehr gelungen, doch gut, dass es Kapfenberg gibt, denn wie schon zum Meisterschaftsstart wurde auch zum Auftakt des zweiten Viertels der Punktejagd gegen die Steirer gewonnen. Diesmal eben zuhause. „Das gönne ich vor allem dem Trainer und der Mannschaft von ganzem Herzen“, freute sich Sportdirektor Oliver Prudlo darüber, dass seine Schwarzgrünen wieder auf den richtigen Weg eingebogen wären.

 

Die Schlüsselszene des Spieles wurde nach rund einer halben Stunde registriert. Der stark spielende Julius Perstaller war nach einem Kopfballduell mit einem Nasenbeinbruch in die Klinik transferiert worden. An der Seitenlinie machte sich die Nummer 24 bereit für seinen Einsatz – Christopher Wernitznig.

 

Es folgte eine Stunde Bundesliga-Fußball, die der Kärntner noch lange in Erinnerung behalten dürfte. Acht Minuten nach seiner Einwechslung versenkte er mit dem Kopf eine Merino-Flanke zur 1:0-Führung, mit einem Eckball leitete er dann das 2:0 durch Merino ein und als nach dem Sáfár-Patzer zum 2:1 noch einmal ein Raunen durchs Tivoli huschte, schlug der Joker zum entscheidenden 3:1 gleich noch einmal zu. „Er hat seine Chance genutzt, obwohl Perstaller bis zu seinem Ausscheiden auch aufgezeigt hat“, meinte Trainer Walter Kogler, der seinem Team ein Pauschallob zollte.

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