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So jubelte Didier Cuche / Foto: Parigger

So jubelte Didier Cuche / Foto: Parigger

Von der Kampfmaschine zum Publikumsliebling

Ein Umdenkprozess mit Folgen. Didier Cuche, der verbissene Kämpfer, verwandelte sich zum Schmähbruder und Publikumsliebling. Und zum Siegläufer. Der Schweizer gewann den Herren-Riesentorlauf in Sölden. In einer Art, die dem 35-Jährigen die wenigsten zugetraut hatten.

 

Cuche fuhr auf dem Eishang des Rettenbachferners wie auf Schienen. Dank seiner Kraft in den Oberschenkeln, dank seiner Routine und dank der zurückgewonnenen Lockerheit. Mit ihr wurden Kräfte frei. Sie führten schon am Ende der Saison 08/09 zum Gewinn des Abfahrts-Weltcups und zu WM-Gold im Super-G. Nach dem Sieg in Sölden meinte er, dass er das Rad der Zeit gerne um 15 Jahre zurückdrehen möchte. „Damals wurde ich von den Medien niedergeschrieben.“

 

Übrigens: Bester Österreicher in Sölden war einmal mehr der Tiroler Benni Raich. Raich und Sölden, das ist eine sehr eigenartige Beziehung. Der Tiroler hat in seiner Karriere eigentlich schon so gut wie alles erreicht, ein Podestplatz beim Saison-Opening auf dem Ötztaler Gletscher war dem 30-Jährigen allerdings bei nunmehr neun Versuchen noch nie vergönnt. Auch heuer landete er in Sölden bereits zum dritten Mal in Serie auf dem undankbaren vierten Platz.

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