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Hirschers besonderes Verhältnis zur Gran RisaHundertstel-Krimi auf der Naturbahn im Kühtai Die Gesamtführung obendrauf
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Lake Placid war für Reinhard Egger eine Reise wert / GEPA

Lake Placid war für Reinhard Egger eine Reise wert / GEPA

Sieg mit Bahnrekord – für Kindl lief’s rund in Whistler Mountain / APA/EXPA

Sieg mit Bahnrekord – für Kindl lief’s rund in Whistler Mountain / APA/EXPA

Auch Steu/Koller rasten in Lake Placid auf das Podest / GEPA

Auch Steu/Koller rasten in Lake Placid auf das Podest / GEPA

Die Gesamtführung gab es zur Belohnung obendrauf

Wie formulierte es einst der leider viel zu früh verstorbene Rudi Nierlich nach seinem WM-Doppelsieg? „Wenn’s laft, dann laft’s!“ Das gilt in diesen Tagen ganz besonders auch für Wolfgang Kindl. Der Doppel-Weltmeister glänzte beim Auftritt im kanadischen Whistler mit einem Bahnrekord, dem Sieg und der Führung in der Gesamtwertung.

 

„Ich habe am Start den Rückstand im Rahmen halten können und in der Bahn dann zwei perfekte Läufe erwischt“, analysierte der überglückliche 30-Jährige.

 

Den Grund seines Erfolgs kennt der Natterer natürlich: „Das Material ist gewaltig, man hat schon im Training gesehen, dass im unteren Bereich keiner mit meinem Speed mithalten kann. Das freut mich besonders.“

 

Und Kindl freute sich an diesem Tag gleich noch ein bisschen mehr. Denn sein Tiroler Landsmann Reinhard Egger (3.) stand auch auf dem Stockerl. Kindl: „Super, dass diesmal gleich zwei Österreicher auf dem Podest stehen. Gratulation an den Reini, er hat sich das redlich verdient.“

 

Weniger freuten Kindl dann wenige Tage später die Ereignisse in Lake Placid, wo er nach dem ersten Lauf des Einsitzerbewerbs auf Platz drei liegend disqualifiziert wurde,weil bei der obligatorischen Gewichtabnahme die Waage 300 Gramm zu viel anzeigte.

 

Ein Rückschlag mit bitteren Konsequenzen für den Weltcupleader. Denn der Natterer fiel nicht nur um die Punkte aus dem Einsitzer um, sondern durfte mangels Ergebnisses auch im Sprint nicht starten. „Ich war nach dem Abwiegen schockiert“, kommentierte der Doppelweltmeister.

 

Kindl konnte den Grund für den Fauxpas nur vermuten: „Ich habe meinen Schlitten nach einem Sturz repariert und wohl zu viel Polyester aufgebaut. Das ist ganz klar mein Fehler und ärgert mich extrem.“

 

Das restliche Team ließ sich aber auch vom Ausschluss seiner Galionsfigur nicht aus der Bahn werfen. Allen voran Reinhard Egger, der hinter Sieger Roman Repilow und Johannes Ludwig als Dritter seinen erst zweiten Podestplatz überhaupt feiern durfte: „Damit habe ich mich selbst überrascht.“

 

Jonas Müller holte indes mit Platz sieben sein bisher bestes Weltcup-Resultat, Olympiasieger David Gleirscher wurde Achter. Auch bei den Doppelsitzern landeten Thomas Steu / Lorenz Koller hinter Eggert/Benecken und Wendl/Arlt auf Platz drei.

 

 

 

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