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Vier Derbys, viermal WackerErstklassige Meisterparty im Tivoli Schwazer Kraftakt blieb unbelohnt
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Der Kampf um jeden Zentimeter Spielraum, um jeden Ball – für die Schwazer Dario Lochner und Thomas Kandolf (schwarzer Dress) kam in Krems dennoch das Play-off-Aus / GEPA

Der Kampf um jeden Zentimeter Spielraum, um jeden Ball – für die Schwazer Dario Lochner und Thomas Kandolf (schwarzer Dress) kam in Krems dennoch das Play-off-Aus / GEPA

Schwazer Kraftakt blieb unbelohnt

Die für die Schwazer Handballer entscheidende Phase im Play-off der Handball Liga Austria war wahrlich nichts für schwache Nerven. Und am Ende mussten sich die Tiroler, die so tapfer gekämpft hatten, nach Spiel drei der Viertelfinalserie gegen Krems von ihren Halbfinalträumen verabschieden.

 

Doch der Reihe nach. Nach der unglücklichen Auftaktniederlage bei den Niederösterreichern gab es im Rückspiel in Schwaz einen echten Handball-Krimi. Mit 28:27 setzten sich die Gastgeber knapp, aber verdient hauchdünn durch, durften damit den ersten Sieg über Krems seit 2016 bejubeln. Die Ausgangslage war klar. Verlieren verboten stand am Game-Plan der Tiroler, die ja nicht ausgerechnet am Tag der Arbeit verfrüht ihren Urlaub antreten wollten.

 

Dementsprechend „bissig“ agierten die Hausherren. Angetrieben von einer tollen Kulisse in der vollbesetzten Osthalle knüpften die Hausherren an die starke zweite Hälfte im Hinspiel an, errangen einen knappen Vorsprung. Die Pausenführung von 15:13 war wohlverdient.

 

In der zweiten Halbzeit allerdings war bei den Silberstädtern plötzlich der Faden gerissen, fehlte die Konstanz, das Match drohte zu kippen. 25:25 stand es nach 50 gespielten Minuten, ein Handball-Krimi im Finish war die Folge, der für die Schwazer ein versöhnliches Ende nahm.

 

Die Entscheidung musste also in einer dritten Partie, erneut in Krems, fallen. Dort hatte Schwaz lange Zeit dominiert, bis wenige Minuten vor dem Ende ein 29:29 gehalten, ehe zwei Fehler Krems auf die Siegerstraße zum 31:29 brachten.

 

Schade, denn mit dem Selbstvertrauen des Heimsieges gestärkt, hatten die Tiroler im Hexenkessel der Kremser Halle stark begonnen, führten phasenweise mit bis zu drei Toren, ehe Prakapenia per Siebenmeter die 18:16-Pausenführung aus Tiroler Sicht besorgte.

 

Nicht zu Unrecht sprach Noch-Schwazer und Bald-Kremser Thomas Kandolf von „einem brutal guten Angriffsspiel“ und davon, dass wohl am Ende „die Kräfte, die Ausdauer, die Substanz“ entscheiden würden.

Und so kam es auch. Bis vier Minuten vor Schluss verlief die Partie absolut ausgeglichen, ehe den Gästen der eine Fehler zu viel unterlief – wohl auch, weil Kräfte und Konzentration nachließen.

 

 

 

 

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